Tribute concert for Oskar Pöhnl – per Live-Stream aus dem Hinterhalt am 6. Juni, Beginn 20 Uhr

Tribute concert for Oskar Pöhnl – per Live-Stream aus dem Hinterhalt am 6. Juni, Beginn 20 Uhr

Zu Ehren des am 21. Mai verstorbenen Musikers Oskar Pöhnl (unter anderem Schlagzeuger der Stimulators) kommen bekannte und befreundete Musiker aus der Münchner Szene zu einem Live-Stream-Konzert am kommenden Samstag, den 6. Juni (Beginn 20 Uhr) in den Hinterhalt. Mit dabei sind „The Stimulators“, „Al Jones Bluesband“, „Ludwig Seuss“, „Christian Willisohn“, und weitere musikalische Gästen.

Die Musiker spielen alle unentgeltlich und bitten um Spenden um Oskar`s Familie bei den Beerdigungskosten zu unterstützen.

Die Süddeutsche Zeitung beschrieb Oskar Pöhnl`s Leben und unerwartetes Ableben am 17.05.2020 folgendermaßen:

Der Blues fand über Weiden in der Oberpfalz nach Bayern. Dort gehen das GI-Kind Al Jones und der 1951 als zwölftes Kind einer Arbeiterfamilie geborene Oskar Pöhnl zusammen zur Schule. Dort sehen sie Mitte der Sechzigerjahre im Fernsehen das „American Folk & Blues Festival“, die legendäre Tournee-Serie, bei der die Impresarios Horst Lippmann und Fritz Rau die fast vergessenen amerikanischen Blues-Legenden aus der Versenkung holten und in Europa präsentierten. Dort beginnen sie gemeinsam, den Vorbildern nachzueifern. Für den Schlagzeug-Eleven Pöhnl wird Fred Below zur Referenz, der Chicago-Drummer, der den Sound der Blues-Heroen von Muddy Waters bis Howlin‘ Wolf mitprägte. Während die anderen deutschen Drummer auf die aktuellen Stile von Beat, Rock, Swing oder Bebop aufspringen, kultiviert Pöhnl die trockenen Shuffle-Grooves des Blues.

Hier geht es zum Live-Stream: https://www.youtube.com/watch?v=M_p0CCo2KH8

Auch für dieses Live-Stream-Konzerte wird um „Eintritt“ gebeten. Alle Beteiligten freuen sich über eine „Eintritts“-Spende. Entweder per Paypal www.paypal.me/kilev oder auf das Konto des KIL Kulturvereins Isar-Loisach IBAN DE49 7016 9543 0002 7374 77 mit Stichwort „Konzert und Datum“. Der Reinerlös geht an die Musiker und den Technikaufwand.

Andrea Weber

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